Alice Channer erforscht in ihrem Werk das Potenzial der Verschmelzung digitaler und physischer Welten, um Themen wie Natur und Konsumkultur zu untersuchen. Ihre figurativen und abstrakten Skulpturen entstehen aus alltäglichen Materialien wie Papier, Textilien und Metall, die sie aus industriellen und postindustriellen Materialien fertigt. Durch Falten, Dehnen und andere Bearbeitungsprozesse werden diese Materialien transformiert, wodurch eine unerwartete Mischung aus organischer und industrieller Ästhetik entsteht, die das Verhältnis zwischen Material und skulpturalem Prozess hinterfragt.
Alice Channer (geb. 1977 in Oxford, England) lebt und arbeitet in London. Ihre Werke wurden in Einzelausstellungen im Aspen Art Museum, Colorado (2015), im Kunstverein Freiburg (2013) und in der South London Gallery (2012) gezeigt. Sie war außerdem in Gruppenausstellungen im Palais des Beaux-Arts, Paris, in der Tate Britain, London, und im Frost Art Museum, Miami, zu sehen. 2013 nahm sie an der 55. Biennale von Venedig teil. Der Enzyklopädische PalastIhre Werke befinden sich unter anderem in der Arts Council Collection, der Tate Permanent Collection und der Zabludowicz Collection, alle in Großbritannien. Sie absolvierte ein Bachelorstudium der Bildenden Kunst am Goldsmiths College und erwarb einen Master in Bildhauerei am Royal College of Art in London. Channer wird von der Lisa Cooley Gallery in New York vertreten.
(ab 2015)
