Felix Gonzalez-Torres (1957–1996, geb. in Guáimaro, Kuba) ist bekannt für seine bedeutenden Beiträge zur Konzeptkunst. Obwohl seine Ästhetik minimalistisch ist, sind seine Werke persönlich und politisch engagiert. Gonzalez-Torres arbeitete mit verschiedenen Medien, darunter Plakate, Papierstapel, Süßigkeiten, Lichterketten, Fotopuzzles und textbasierte Porträts. Er legte großen Wert auf die Beteiligung des Publikums; die Betrachter vervollständigten das Werk, indem sie sich ein Stück Süßigkeit oder ein Plakat nahmen. Liebe, Verlust und queere Identität während der AIDS-Krise der 1980er und 1990er Jahre sind zentrale Themen. Seine Werke zeigten, dass Kunst intellektuell anspruchsvoll, emotional berührend und politisch relevant sein kann.
Zu Lebzeiten präsentierte Gonzalez-Torres Einzelausstellungen im Solomon R. Guggenheim Museum, New York (1995; anschließend im Centro Galego de Arte Contemporánea, Santiago de Compostela, Spanien, und im Musée d'Art Moderne de Paris, Frankreich); im Museum of Contemporary Art, Los Angeles (1994); im Brooklyn Museum, New York (1989); und im New Museum, New York (1988). Gonzalez-Torres' Plakate wurden in New York, Washington, D.C. und Los Angeles aufgestellt. Zu den bedeutenden Biennalen zählen die 45. Biennale von Venedig, Italien (1993) und die Whitney Biennale, New York (1991). Seine Werke befinden sich in den Sammlungen des Centre Pompidou, Paris; des Hirshhorn Museum and Sculpture Center der Smithsonian Institution, Washington, D.C.; des Museum of Modern Art, New York; und des SFMoMA, San Francisco. Solomon R. Guggenheim Museum, New York City; Tate, London; und Whitney Museum of American Art, New York City.



