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Seit den 1990er Jahren ist Huma Bhabha (geb. 1962 in Karatschi, Pakistan) für ihre vielschichtigen und nuancierten Arbeiten bekannt, die sich mit der Neuerfindung der Figur und ihrer Ausdrucksmöglichkeiten auseinandersetzen. Ihr formal innovatives Schaffen umfasst Skulptur, Zeichnung und Fotografie. Die in Karatschi, Pakistan, geborene Bhabha zog 1981 in die USA, um an der Rhode Island School of Design in Providence zu studieren, wo sie 1985 ihren Bachelor of Fine Arts (BFA) erwarb. Später studierte sie an der School of the Arts der Columbia University in New York, wo sie 1989 ihren Master of Fine Arts (MFA) erhielt. Die Künstlerin lebt und arbeitet derzeit in Poughkeepsie, New York.
Bhabha wurde mit renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter der Berlin-Preis der American Academy in Berlin, das Guna S. Mundheim Fellowship (2013) und der Emerging Artist Award des Aldrich Contemporary Art Museum in Ridgefield, Connecticut (2008). 2022 wurde Bhabha von der National Academy of Design in New York zum Mitglied gewählt. 2023 wurde die Künstlerin in die American Academy of Arts and Letters in New York aufgenommen.
Bhabha hat in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt, darunter auch in Einzelausstellungen: Huma Bhabha: LIVIN' THINGS M Leuven, Belgien (2023, reiste zu MO.CO., Montpellier, Frankreich, 2023, als Huma Bhabha: Eine Fliege erschien und verschwand.); Die Erde berühren (kuratiert von Nicholas Baume), Fundación Casa Wabi, Puerto Escondido, Mexiko (2022–23); Huma Bhabha: Gegen die ZeitBaltic Centre for Contemporary Art, Gateshead, England (2020); und Huma Bhabha: Sie leben, Institute of Contemporary Art, Boston (2019) und veröffentlichte einen Begleitkatalog. Eine Installation der Werke des Künstlers, Huma Bhabha: Wir kommen in Frieden, wurde 2018 vom Metropolitan Museum of Art in New York für dessen Dachgarten in Auftrag gegeben. Weitere Einzelausstellungen fanden in renommierten Institutionen wie dem The Contemporary Austin, TX (2018); dem MoMA PS1, Long Island City, NY (2012); der Collezione Maramotti, Reggio Emilia, Italien (2012); dem Aspen Art Museum, CO (2011); und dem Aldrich Contemporary Art Museum, Ridgefield, CT (2008) statt. Bhabhas Werk war zudem in zahlreichen internationalen Gruppenausstellungen vertreten, darunter 2019 Yorkshire Sculpture International, Wakefield, England; die 56. Biennale von Venedig (2015); und die Whitney Biennale 2010, New York City.
(ab 2024)

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