Ilana Harris-Babou (geb. 1991) wurde in Brooklyn, New York, geboren und wuchs dort auf. Mit Skulpturen, Installationen und Videos hinterfragt sie humorvoll die Sprache der Konsumkultur. Indem sie in ihren Kunstwerken in Rollen wie Starköchin, Innenarchitektin oder Beauty-Vloggerin schlüpft, kritisiert sie den amerikanischen Traum und stellt die Vorstellung infrage, dass harte Arbeit zu sozialem Aufstieg und wirtschaftlicher Freiheit führt. Harris-Babou untersucht die schwierigen Momente, in denen sich Individuen nicht vollständig gesellschaftlichen Strukturen anpassen können, und erforscht, wie der Status quo auf innovative Weise untergraben werden kann. In letzter Zeit konzentriert sie sich auf gemeinschaftsbasierte Projekte und öffentliche Aufträge, die Liebe, Transzendenz, Unvollkommenheit und Selbstbestimmung innerhalb der Ästhetik der Ordnung untersuchen. Ihre Arbeit hebt die Beständigkeit menschlicher Beziehungen trotz des Einflusses von Gesellschaftssystemen hervor, die sie als unterdrückend empfindet.
Ilana Harris-Babou
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