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Kimsooja - Public Art Fund
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Kimsooja

b. 1957

Biografie

Die in Seoul lebende Kimsooja (geb. 1957) ist eine international anerkannte Konzeptkünstlerin, deren Werk die Gesamtheit von Leben und Kunst erforscht und dabei die Grenzen von Medium und Form durch Malerei, Näharbeiten, Installationen, Performances, Videos, Licht- und Klanginstallationen überwindet. In den 1980er Jahren begann sie, mit alternativen Ausdrucksformen zu experimentieren und die zweidimensionale Struktur der Malerei zu reflektieren. Dies führte zu einer Reihe von Näharbeiten, die eine dualistische Ordnung von Vertikalem und Horizontalem als Grundlage der Welt offenbarten und so den Gegenstand ihrer künstlerischen Auseinandersetzung vom Materiellen zum Immateriellen erweiterten. Kimsoojas konsequentes Streben nach Letzterem und die Anwendung des Prinzips des „Nicht-Tuns, Nicht-Machens“ als ästhetischen Rahmen prägen ihre langjährige Beschäftigung mit verschiedenen Medien und Methoden und treiben ihre beständige Auseinandersetzung mit Kunst und Menschlichkeit in einer konzeptuellen, kontemplativen Ästhetik und einem humanistischen Ansatz an.

Ihre Arbeiten waren Gegenstand zahlreicher Einzelausstellungen in bedeutenden internationalen Museen sowie ortsspezifischer Installationen, beispielsweise in der Oude Kerk, Amsterdam (2025), der Bourse de Commerce, Paris (2024), dem Humboldt Forum (2024), den Cisternerne/Frederiksbergmuseerne (2023), der Kathedrale Saint-Étienne de Metz (2022), Wanas Konst (2020), Traversées/Kimsooja in Poitiers (2019), dem Peabody Essex Museum (2019), dem Yorkshire Sculpture Park and Chapel (2019), dem Kunstmuseum Liechtenstein (2017), dem Guggenheim Museum Bilbao (2015), dem Centre Pompidou Metz (2015), der Vancouver Art Gallery (2013), dem Kristallpalast des Reina Sofia Museums (2006), dem EMST, Athen (2005), dem Kunstpalast Düsseldorf (2004), dem MACLyon (2003) und dem PAC Mailand. (2003), Kunsthalle Wien (2002), Kunsthalle Bern (2001) und MoMA PS1 (2001). Sie war Teilnehmerin zahlreicher Biennalen und Triennalen wie der BienalSUR (2021, 2023), der Documenta 14 (2017), der Biennale von Venedig (2013, 2007, 2005, 2001, 1999), der Gwangju Biennale (2012, 2000, 1995), der Biennale von Lyon (2000), der Biennale von São Paulo (1998), der Istanbul Biennale (1997) und der Manifesta 1 (1996). Das Fenix ​​Museum of Migration in Rotterdam erwarb kürzlich ihr Schlüsselwerk „Bottari Truck – Migrateurs“ (2007–2009).

(ab 2026)

Kimsooja_2016 Porträt bei EMST von Giannis Vasstardis