Seit den späten 1990er Jahren verfolgt Laura Owens (geb. 1970 in Euclid, Ohio) einen vielseitigen und experimentellen Ansatz in der Malerei – ein Ansatz, der ein breites Spektrum an Quellen von der Avantgarde über den Populismus bis hin zum Dekorativen umfasst. Sie erlangte Anerkennung, indem sie die Geschichte und formalen Konventionen des Mediums respektlos auf den Kopf stellte und Techniken und Motive aus der bildenden Kunst, der Volkskunst, der Popkultur und der Technologie aufgriff und neu kombinierte. Owens’ Gemälde hinterfragen häufig die Grenzen zwischen Bild- und physischem Raum, indem sie sich mit ihrem architektonischen Kontext auseinandersetzen. In den letzten Jahren hat sie vermehrt verschiedene Medien in raumgreifenden Installationen eingesetzt, die die Konstruktion und den Konsum zeitgenössischer visueller Kultur untersuchen.
Zu den Einzelausstellungen des Künstlers gehören Laura Owens: Wiederholung, Cleveland Museum of Art, OH (2021); Laura Owens & Vincent van Gogh, Fondation Vincent van Gogh, Arles, Frankreich (2021); Whitney Museum of American Art, New York City (2017); Zehn Gemälde, CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco (2016); und Secession, Wien (2015). Zu den bemerkenswerten Gruppenausstellungen gehören Von Cindy Sherman bis Francesco Vezzoli: 80 zeitgenössische Künstler Palazzo Reale, Mailand (2025); Copistes, Centre Pompidou-Metz, Metz, Frankreich (2025); Tag für Nacht: Neuer amerikanischer RealismusNationalgalerie für Antike Kunst, Palazzo Barberini, Rom (2024); Den Moment festhalten, Tate Modern, London (2023); und INFORMATION (Heute), Kunsthalle Basel, Schweiz (2021). Ihre Werke befinden sich in den Sammlungen des Art Institute of Chicago, IL; des Centre Georges Pompidou, Paris; des Whitney Museum of American Art, New York City; des Metropolitan Museum of Art, New York City; des Museum of Modern Art, New York City; des ICA, Boston; und der Tate Modern, London. Owens lebt und arbeitet in Los Angeles.
(ab 2026)

