Moko Fukuyama (geb. 1981) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, deren Werk großformatige Skulptureninstallationen, Experimentalfilme und Gemeinschaftsprojekte umfasst. Die ursprünglich aus Japan stammende und heute in Brooklyn lebende Fukuyama hat in verschiedenen Städten der USA gewohnt und dort die Wechselwirkungen zwischen urbanen Gesellschaften und Natur eingehend beobachtet. Ihre Arbeiten thematisieren die ökologischen und kulturellen Herausforderungen, die sowohl die amerikanische Gesellschaft als auch ihre persönlichen Erfahrungen prägen. Inspiriert von ihrem Interesse am Sportfischen, integriert Fukuyama das Konzept der „Köder“ in ihre Skulpturen und nutzt sie als Metapher für den menschlichen Eingriff in die Natur. Ihre oft aus Altholz gefertigten und mit leuchtenden Autolacken bemalten Werke erforschen die Dynamik der Anziehungskraft zwischen verschiedenen Lebensformen. Fukuyamas Skulpturen reflektieren Themen wie Überkonsum, Konsumdenken, Nachhaltigkeit und Urbanisierung sowie die Spannung zwischen menschlichen Wünschen und Umweltauswirkungen.
Moko Fukuyama
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