Olafur Eliasson (geb. 1967 in Kopenhagen, Dänemark) ist bekannt für seine multimedialen und multisensorischen Projekte, die die Wahrnehmung erweitern. Er schafft großformatige Installationen, Projekte im öffentlichen Raum und Skulpturen, die er als „Geräte zur Erfahrung der Realität“ beschreibt. Eliasson, der in Dänemark und Island aufwuchs, kombiniert in seinen Werken häufig Technologie mit natürlichen Elementen wie Wasser, Licht, Lufttemperatur und Bewegung, um die Erhabenheit unserer Welt hervorzuheben. Durch permanente Architekturprojekte und Interventionen im öffentlichen Raum versucht Eliasson oft, Lösungsansätze für Probleme wie den globalen Klimawandel und erneuerbare Energien zu entwickeln. 2019 wurde Eliasson vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) zum Goodwill-Botschafter für erneuerbare Energien und Klimaschutz ernannt.
Eliasson präsentierte in letzter Zeit Einzelausstellungen im Museum of Contemporary Art, Los Angeles (2024); im Palazzo Strozzi, Florenz, Italien (2022); im Kunsthaus Zürich (2020); und im Museum of Contemporary Art Tokyo (2020); sowie in der Tate Modern, London (2019; anschließend im Guggenheim-Museum Bilbao, Spanien). Zu den bemerkenswerten Gruppenausstellungen zählen Expressionisten – Kandinsky, Münter und der Blaue ReiterTate Modern, London (2024) Der Spiegel, The Shed, New York City (2021); und Olafur Eliasson und Claude Monet, Frick Collection, New York City (2022). Er vertrat Dänemark auf der 50. Biennale von Venedig, Italien (2003). Zu seinen Aufträgen für Kunst im öffentlichen Raum gehören Lebenswelt, verschiedene Städte (2024); Ice Watch, London (2018; Paris, 2015; Kopenhagen, 2014); Dein Regenbogenpanorama, ARoS Museum, Aahrus, Dänemark (2011); und Grüner Fluss, verschiedene Städte (1998–2001). Er lebt in Kopenhagen und Berlin.
(ab 2025)


