Pipilotti Rist (geb. 1962 im Rheintal, Schweiz) gilt als Pionierin der opulenten, immersiven und emotionalen Videokunst. 1982 kombinierte sie ihren Spitznamen aus Kindertagen, Lotti, mit dem Vornamen der schwedischen Kinderbuchfigur Pippi Langstrumpf zu ihrem Künstlernamen. Inspiriert von ihren Erfahrungen als Bandmitglied und Bühnenbildnerin, verschmilzt ihr Werk Video, Installation, Klang, Architektur, Farbe und Körpererfahrung. Rists Themen umfassen den weiblichen Körper, das Fühlen als Erkenntnisform und die Beziehungen zwischen Natur und Technologie.
Zu Rists Einzelausstellungen zählen Ausstellungen im Geffen Contemporary im MOCA, Los Angeles (2021–22); im Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Dänemark (2019); im New Museum, New York City (2016–17); im Museum of Modern Art, New York City (20080); und im Centre Georges Pompidou (2007). Zu den bemerkenswerten Gruppenausstellungen gehören Born Digital: Videokunst im neuen Millennium, Kunsthaus Zürich (2024), Exzentrisch: Ästhetik der Freiheit, Pinakothek der Moderne, München (2024); Aus den Augen und Ohren! Die Kunst der Sinne, Albright-Knox Art Gallery, Buffalo, NY (2017–18); und die Biennale von Venedig (2011, 2005, 1999), wo sie 1997 die Schweiz vertrat. Öffne meine Lichtung Das 2000 vom Public Art Fund in Auftrag gegebene Werk war ihr erstes Großprojekt. Rists Arbeiten befinden sich in den Sammlungen des Centre Pompidou, Paris; des Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Dänemark; des Metropolitan Museum of Art, New York; des Moderna Museet, Stockholm, Schweden; des Museum of Contemporary Art, Chicago, Illinois; und des Museum of Modern Art, New York. Rist lebt und arbeitet in Zürich.
(ab 2022)

