Timur Si-Qins multidisziplinäres Werk entzieht sich einer einfachen Kategorisierung. Sein Interesse an Biologie, Psychologie und Philosophie prägt seine hybride Praxis, die Natur, Kultur und Medientechnologie vereint. Mithilfe neuer Technologien wie dem 3D-Druck schafft er provokante Skulptureninstallationen, die evolutionär-biologische Prädispositionen für unsere Wahrnehmung und Bildverarbeitung erforschen. Sein künstlerisches Schaffen zielt darauf ab, Spuren tief verwurzelter, ursprünglicher Impulse in aktuellen kulturellen Trends wie Materialismus, Geschmack und Begehren aufzuzeigen.
Timur Si-Qin (geb. 1984 in Berlin) lebt und arbeitet in Berlin. Seine Werke wurden in Gruppenausstellungen im Ullens Center for Contemporary Art, Peking (2014), im MAXXI Museum, Rom (2014), im CAFA Art Museum, Peking (2012), im Contemporary Art Center, Cincinnati, Ohio (2011) und im Art Institute of Chicago, Illinois (2010) gezeigt. Er war außerdem auf der Taipei Biennale 2014 vertreten. Der Künstler absolvierte Residenzen in der Casa Natali/MAMbo in Bologna, Italien, im Space in London und im Program in Berlin. 2008 schloss er sein Studium der Bildenden Kunst an der University of Arizona mit einem Bachelor of Fine Arts ab. Si-Qin wird von der Galerie Fluxia in Mailand und der Galerie Société in Berlin vertreten.
(ab 2015)
