
Alexander Brodsky U-Bahn-Projekt Canal Street
Über die Ausstellung
Alexander Brodsky (geb. 1955 in Moskau, Russland) verwandelt die U-Bahn-Station Canal Street in einen venezianischen Kanal und nutzt dabei eine Art Schattenspiel, um diese Illusion zu erzeugen. Die Gondeln sind aus Blech gefertigt, und Holzfiguren befinden sich in einem flachen Wasserbecken, das sanft von Wellen geschaukelt wird. Lichteffekte sowie leise Musik und das Plätschern des Wassers verstärken die Wirkung. Die Rückwand der Installation ziert eine perspektivische Zeichnung einer alten venezianischen Straße, die einen Eindruck von Tiefe vermittelt. Nach Fertigstellung seiner Installation beschrieb Brodsky das Projekt als „eines der Millionen seltsamen Dinge, die einem in dieser Stadt passieren. Man muss in die U-Bahn umsteigen – und dafür durchquert man einen langen, menschenleeren Bahnhofsabschnitt. Man will diesen Abschnitt so schnell wie möglich durchqueren, und plötzlich, mitten drin, sieht man eine Fata Morgana – Lichter, Wasser, Boote, Geräusche des Straßenlebens. Man sieht einen Kanal. Es ist real und unwirklich zugleich. Man bleibt ein paar Minuten stehen und versucht zu verstehen, was es ist und warum es da ist, und dann geht man seinem Alltag nach und behält die Fata Morgana in Erinnerung. Vielleicht kommt man eines Tages zurück, um nachzusehen – war es ein Traum oder nicht?“
Bildergalerie
U-Bahn-Projekt Canal Street ist ein gemeinsames Projekt der Public Art Fund—im Auftrag von Im öffentlichen RaumEin Programm mit ortsspezifischen Vorschlägen und Projekten von New Yorker Künstlern – und MTA/Arts for Transit. Zusätzliche Unterstützung kam von United Aluminum, Joan Feeney und Bruce Phillips, Ronald Feldman Fine Arts, A. Robert Towbin und Robert Appleton.
Im öffentlichen Raum Das Projekt 1995 wird durch öffentliche Mittel der Challenge Grant Initiative des New Yorker Kulturministeriums, des National Endowment for the Arts, des New York State Council on the Arts (einer staatlichen Einrichtung), der Silverweed Foundation und der Heathcote Art Foundation unterstützt.































