
Merle Temkin Schloss
Über die Ausstellung
Merle Temkin (geb. 1937 in Chicago, Illinois) schuf Schloss Die Installation ist begehbar und besteht aus abwechselnd schmalen, horizontalen Streifen aus verspiegeltem Plexiglas und entsprechenden Freiflächen. Die Streifen sind lose an Pfosten befestigt, sodass sie im Wind sanft schwingen und schimmern. Die Struktur setzt sich aus geraden und gebogenen Streifen zusammen und erzeugt dadurch zwei unterschiedliche Arten von Spiegelungen.
Temkin, deren Werke stets spiegelnde Oberflächen beinhalten, ist eine ortsspezifische Bildhauerin. Ihr besonderes Anliegen ist die Einbeziehung des Betrachters. Sie möchte die „Verwirrung“ hervorrufen, die durch die gebrochenen Spiegelungen entsteht, durch die der Betrachter buchstäblich „in ihre Werke „eintaucht“. Diese Verwandlung der Bildsprache, so empfindet sie, bewirkt, dass der Betrachter alle seine Vorstellungen davon, wie ein Kunstwerk auszusehen hat, aufgibt und überwindet. Sie sagt: „Ich möchte nichts machen, was aussieht wie … Kunst.“



















