
Tom Finkelpearl Kreuzung
Über die Ausstellung
CRossstraßen Das Projekt von Tom Finkelpearl (geb. 1956 in Cambridge, Massachusetts) vereint den Bau einer architektonischen Skulptur, die Renovierung zweier verfallener U-Bahn-Eingänge und die Platzierung zweier neu lackierter Wracks auf dem Gelände.
Die architektonische Struktur besteht aus einem Bürogebäude, flankiert von zwei Thronen, das sich zwischen zwei umgedrehten traditionellen Häusern erhebt. Die Konstruktion ist aus Sperrholz und Kanthölzern gefertigt und misst 3,35 m x 2,74 m x 3,35 m. Im Inneren, sichtbar durch 6 mm dickes Plexiglas, befinden sich dreidimensionale, narrative Szenen, die aus Fundstücken, Gipsabgüssen und bemalten Elementen zusammengesetzt sind. In jedem der umgedrehten „traditionellen Häuser“, sichtbar durch eine Öffnung in Form eines Fernsehbildschirms, ist eine häusliche Szene zu sehen: eine Szene zeigt ein harmonisches Zuhause, die andere die Entfremdung durch die Fernsehkultur (d. h. eine Familie selbstbezogener, kommunikationsschwacher Konsumenten). Im Büroturm, sichtbar durch eine Reihe breiter, rechteckiger Fenster, ist eine weibliche Figur zu sehen, umgeben von klingelnden Telefonen.
















