
Rosemarie Castoro Blinker
Über die Ausstellung
Rosemarie Castoros figurative, schwarze Skulpturen aus verzinktem Stahl wurden von hinten als „vermummte Mönche“ und von vorn als „offene Regenmäntel“ beschrieben. Im Kern sind die Skulpturen ein humorvoller Kommentar zur figurativen Kunst in einer Zeit, in der der Begriff „figurativ“ in der Kunstwelt einen negativen Beigeschmack hat.
In einer Meldung vom 30. Oktober 1981 New York Times In ihrem Artikel beschrieb Vivien Raynor Castoro (1939–2015, geb. in New York City, NY) als einen „Bildhauer, der auch zum Teil Maler ist“.BlinkerDie Ausstellung zeigt ein Jahrzehnt Schwarz-Weiß-Arbeiten. Zu den früheren Arbeiten gehören zwei Stellwände, deren Oberflächen rhythmisch mit weißer Modellierpaste bestrichen und anschließend mit Graphit bestrichen wurden. Darauf folgen ähnlich bearbeitete Wirbelformen, die an Roy Lichtensteins cartoonhafte Pinselstriche erinnern, nur dass sie – wie durch ein Wunder – aus dem widerspenstigen Material Masonit geschnitten wurden. Fünf dieser Striche unterschiedlicher Länge gehen von einer Ecke der Galerie aus und verlaufen wellenförmig an der Wand entlang. Das dominierende Werk ist jedoch … Zwei Blinker, bestehend aus zwei sieben Fuß hohen, schwarz lackierten, verzinkten Stahlblechen.“


















