Gabriel Orozco Profil
Gabriel Orozco (geb. 1962 in Xalapa, Mexiko) zählt zu den einflussreichsten Künstlern seiner Generation und bewegt sich in seiner Praxis fließend zwischen Skulptur, Fotografie, Zeichnung, Malerei und Installation. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Zeichnungen auf Bordkarten, ein umgebauter Citroën (die DS, 1993) und ein mit Graphitmustern bedecktes Walskelett (Mobile Matrix, 2006). Über verschiedene Medien und Maßstäbe hinweg.Orozco gestaltet oft bestehende Objekte, Situationen und Umgebungen neu und enthüllt so unerwartete Möglichkeiten darin.
Der öffentliche Raum spielt seit Langem eine zentrale Rolle in Orozcos künstlerischer Praxis und dient ihm sowohl als Ort der Beobachtung als auch als Medium für künstlerische Interventionen. Im letzten Jahrzehnt hat er dieses Engagement durch eine Reihe groß angelegter Landschaftsprojekte erweitert: einen permanenten Garten für die South London Gallery (2016), den kulturellen Masterplan für den Chapultepec-Park in Mexiko-Stadt (2019–heute) und einen ortsspezifischen Gartenauftrag für das Leeum Museum of Art in Seoul (2026).
Orozco präsentierte bedeutende Ausstellungen in führenden Institutionen weltweit, darunter das Museum of Modern Art, New York (2009); das Kunstmuseum Basel (2010); das Centre Pompidou, Paris (2010); die Tate Modern, London (2011); das Solomon R. Guggenheim Museum, New York (2012); das Museum of Contemporary Art Tokyo (2015); das Noguchi Museum, New York (2019); und das Museo Jumex, Mexiko-Stadt (2025). Über sein Werk sind mehr als 25 Monografien erschienen.
Bildnachweis: Ana Hop











































