
Andy Goldsworthy Garten der Steine
Über die Ausstellung
GSteingartenDer eindrucksvolle Gartenplan, der Bäume aus Steinen wachsen lässt, ist Andy Goldsworthys Entwurf für den Gedenkgarten des Museums für jüdisches Erbe – ein lebendiges Mahnmal für den Holocaust. Der Gedenkgarten ist ein Ort der Besinnung, der dem Andenken an die Opfer des Holocaust und der Ehrung der Überlebenden gewidmet ist. Garten der SteineGoldsworthy (geb. 1956 in Cheshire, England) nutzte die elementarsten Materialien der Natur, um einen Garten zu schaffen, der für den Künstler eine Metapher für die Beharrlichkeit und Zerbrechlichkeit des Lebens darstellt. Achtzehn Findlinge bilden schmale Pfade im 4,150 Quadratmeter großen Gedenkgarten. Aus jedem Findling wächst ein einzelner Zwergeichensetzling direkt aus dem Stein. Mit zunehmendem Alter werden die Bäume in den kommenden Jahren mit dem Stein verschmelzen, ihr Stamm wird breiter und verbindet sich mit dem Sockel.
Garten der Steine Es spiegelt die Spannung zwischen dem Vergänglichen und dem Zeitlosen, zwischen Jung und Alt und zwischen dem Unbeugsamen und dem Geschmeidigen wider. Vor allem aber zeigt es, wie Naturelemente an scheinbar unmöglichen Orten überleben können. In der jüdischen Tradition werden oft Steine als Zeichen des Gedenkens auf Gräber gelegt. Hier vereint Goldsworthy Stein und Bäume als Symbol für miteinander verwobene Lebenszyklen. Als lebendiges Mahnmal ist der Garten eine Hommage an die Not, den Kampf, die Beharrlichkeit und das Überleben derer, die den Holocaust erlitten haben. Der Einfluss der Zeit auf Mensch und Natur, ein zentrales Thema in Goldsworthys Werk, ist hier deutlich spürbar. Garten der SteineDa die Skulptur von künftigen Generationen betrachtet und gepflegt werden wird.
Public Art Fund und das Museum of Jewish Heritage – A Living Memorial to the Holocaust arbeiteten bei der Auswahl der Künstler sowie bei der Gestaltung und Installation von zusammen. Garten der Steine.

















