
Magdalena Abakanowicz Handähnliche Bäume
Über die Ausstellung
Magdalena Abakanowicz (1930–2017, geb. in Falenty, Polen) ist international bekannt für ihre bemerkenswerten Installationen, die sowohl menschliche als auch natürliche Figuren integrieren. Inspiriert von folkloristischen Traditionen und den dunklen Kapiteln der osteuropäischen Geschichte, ist Abakanowicz vor allem für ihre kraftvollen, stehenden Figuren bekannt, die in Gruppen angeordnet sind und sich scheinbar zu einem unergründlichen Zweck versammeln. In all ihren Werken drückt sich die Spannung zwischen Einheit und Andersartigkeit, zwischen Gruppe und Individuum, eindringlich in skulpturalen Formen aus.
In den letzten Jahren hat der Künstler durch die Auseinandersetzung mit Naturmotiven einen kraftvollen Ausdruck in seiner Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper gefunden. Handähnliche Bäume Die Skulpturen vereinen die Merkmale uralter Baumstämme, menschlicher Körper und Hände. Diese magischen Formen erheben sich über uns und erschaffen einen verwunschenen Wald – Finger, Knöchel und Handgelenke scheinen deutlich aus den mächtigen Stämmen zu wachsen –, als wären wir in die Welt der Fabeln oder der kindlichen Fantasie eingetreten, wo die Natur zugleich verlockend und bedrohlich wirkt. Diese öffentliche Ausstellung bietet den Besuchern über zwei Saisons hinweg die einzigartige Gelegenheit, die sinnliche und haptische Qualität von Abakanowicz’ Skulptur zu erleben.
Bildergalerie
Unterstützt von der Public Art FundDie Ausstellung wird teilweise durch öffentliche Mittel des National Endowment for the Arts, des New York State Council on the Arts und des New York City Department of Cultural Affairs sowie durch großzügige Spenden von Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen gefördert. Sie wird durch die Zusammenarbeit und Unterstützung des New York City Department of Parks and Recreation und der Marlborough Gallery ermöglicht.





















