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Isa Genzken: Zwei Orchideen - Public Art Fund
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GenzkenI_Natasha Orlando Figueiredo

Isa Genzken Zwei Orchideen

Doris C. Freedman Plaza
1. März – 28. August 2016

Über die Ausstellung

Einst eine seltene und exotische Blume, ist die Orchidee heute eine der weltweit verbreitetsten Zimmerpflanzen. Von Büros bis zu privaten Wohnräumen, von exklusiven Blumenläden bis zu Baumärkten – diese tropische Pflanze ist mittlerweile allgegenwärtig und für jedermann erschwinglich. Sie ist eine auffällige und dekorative Blume ohne dominante Symbolik, abgesehen vielleicht von einem Hauch von Luxus aus dem 19. Jahrhundert, als Orchideen als „die erlesenen Schmuckstücke des Adels“ galten.

Für die bedeutende deutsche Künstlerin Isa Genzken (geb. 1948 in Bad Oldesloe) ist die massenproduzierte weiße Orchidee zur Inbegriff der Blume unserer Zeit geworden: global, zugänglich und interpretationsbedürftig. Die beiden Stängel von Genzkens turmhoher Skulptur, die 28 bzw. 34 Meter hoch aufragen, winden sich elegant gen Himmel und fangen Licht und Schatten in einem Spiel harmonischer Formen ein. Zwei Orchideen Sie kündigt den Eingang zum Central Park in üppiger Blüte an, ihre makellosen weißen Blütenblätter frei von jeglichen Makeln. Sie steht da wie eine idealisierte, kolossale Version der bekannten Pflanze: ein städtisches Denkmal für die perfekte Orchidee, die heute zum auserwählten Ornament der zeitgenössischen Kultur geworden ist.

Isa Genzken: Zwei Orchideen wird von Nicholas Baume kuratiert.

Bildergalerie

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Über den Künstler

Isa Genzken    Profil

Isa Genzken (geb. 1948 in Bad Oldesloe) lebt und arbeitet in Berlin. Bedeutende Einzelausstellungen ihrer Werke wurden unter anderem von folgenden Institutionen präsentiert: Institute of Contemporary Arts, London (2015); Museum der Moderne Salzburg, Österreich (2014, anschließend im Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main, 2015); Museum of Modern Art, New York (2013, anschließend im Museum of Contemporary Art Chicago und im Dallas Museum of Art); Whitechapel Gallery, London (2009, anschließend im Museum Ludwig, Köln); Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Deutschland (2002, anschließend in der Kunsthalle Zürich); Renaissance Society an der University of Chicago (1992, anschließend im Portikus, Frankfurt am Main; Palais des Beaux-Arts, Brüssel; Städtische Galerie im Lenbachhaus, München). und im Rheinischen Landesmuseum Bonn (1988, anschließend im Kunstmuseum Winterthur, Schweiz; Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, Niederlande). Im November 2015 präsentierte das Stedelijk Museum Amsterdam die größte Retrospektive ihres Werks in den Niederlanden. 2007 vertrat die Künstlerin Deutschland auf der 52. Biennale von Venedig. Ihre Arbeiten wurden prominent in internationalen Biennalen und Gruppenausstellungen wie der Biennale von Venedig (2015, 2003, 1993, 1982) gezeigt; Skulptur Projekte Münster (2007, 1997, 1987) und auf der Documenta (2002, 1992, 1982). Ihre Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit, darunter im Dallas Museum of Art; im Gemeentemuseum Den Haag; im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington, D.C.; im Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam; im Museum of Contemporary Art Chicago; im Museum of Contemporary Art, Los Angeles; im Museum of Modern Art, New York; im Museum Ludwig, Köln; in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München; im Stedelijk Museum, Amsterdam; und im Van Abbemuseum, Eindhoven. Genzken wird von der Galerie Buchholz in New York und von David Zwirner in New York und London vertreten.

(ab 2016)

Standort

Doris C. Freedman Plaza
Doris C. Freedman Plaza

Führende Unterstützung für Zwei Orchideen wird ermöglicht durch die Fuhrman Family Foundation und die FLAG Art Foundation sowie durch großzügige Unterstützung der Galerie Buchholz.

Zusätzliche Unterstützung leisten David Zwirner, New York/London; Elizabeth Fearon Pepperman & Richard C. Pepperman II; Agnes Gund; Sarah & Eric Lane; Andrew & Linda R. Safran; und das Institut für Auslandsbeziehungen e.V.

Diese Ausstellung wird außerdem teilweise durch öffentliche Mittel des New Yorker Kulturministeriums in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat unterstützt.

Besonderer Dank gilt dem Büro des Bürgermeisters, dem Bezirkspräsidenten von Manhattan, dem Kulturamt, dem Amt für Parks und Erholung sowie der Central Park Conservancy.


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