
Ann Messner Meteor
Über die Ausstellung
Meteor Ann Messners Werk (geb. 1952 in New York City) besteht aus fünf geschweißten Stahlformen in Menschengröße. Jede Form ist so angeordnet, als wäre sie zuvor in der Luft gewesen – im Moment des Aufpralls eingefroren, als stünde die Zeit still. Für Messner impliziert diese Situation „einen filmartigen Augenblick, in dem es unmittelbar vor der entscheidenden Handlung möglich wird, über Vergangenheit und Zukunft nachzudenken. … Meine Arbeit beschäftigt sich damit, wie wir als Individuen einer technisierten Welt begegnen. Die Formen, mit denen ich arbeite, und die Orte, die ich wähle, sind archetypische Symbole unserer modernen Zeit. Meine Kunstprojekte im öffentlichen Raum sind ortsspezifisch. Ich suche Orte auf, an denen Technologie, Massenkultur und urbanes Leben vorherrschen. Die Orte, an denen ich meine Werke platziere, sind nicht die weitläufigen Anlagen, die für viele Kunstprojekte im öffentlichen Raum typisch sind, wie Parks und Plätze, sondern befinden sich in den dicht besiedelten Stadtgebieten.“
Die Formen sind als Kombination aus Spitzentechnologie (zum Beispiel Raumschiffe, Satelliten und Kommunikationsgeräte) und Gegenständen erkennbar, die üblicherweise in unserem privaten, persönlichen Leben verwendet werden, wie Bügelbretter, Waschmaschinen, Essbesteck oder Telefone.






















