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Monika Sosnowska - Public Art Fund
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Doris C. Freedman Plaza
24. Oktober 2012 - 17. Februar 2013

Über die Ausstellung

Diese zwölf Meter hohe Stahlskulptur von Monika Sosnowska markiert die Grenze zwischen dem urbanen Raum von Midtown Manhattan und der Landschaft des Central Parks. Die Künstlerin hat mithilfe von Flaschenzügen, Kränen und anderen schweren Maschinen eine Wendeltreppe so geformt, dass sie einem immergrünen Baum ähnelt. Die Stufen, die nun nicht mehr bestiegen werden können, winden sich wie beschwerte Äste um den zentralen Schaft der Skulptur. Das bandartige Geländer bildet eine gewundene rote Linie vor der schwarzen Silhouette der Skulptur. Als würde es mit industrieller Kraft den Asphalt durchstoßen. Fir Tree (2012) beschwört das Bild von Wolkenkratzern herauf, deren stählerne Wurzeln unter der Stadt ruhen.

Seit über zehn Jahren erforscht Sosnowska unsere psychologische Beziehung zur gebauten Umwelt und schafft komplexe Installationen, die durch ihre Kunstwerke unsere Wahrnehmung vertrauter Objekte und Räume verändern. Die in Warschau lebende Künstlerin arbeitet häufig mit Architekturelementen, die mit Osteuropa während der Sowjetzeit assoziiert werden. Fir Tree Es erinnert an die industriellen Stahltreppen an den Außenwänden polnischer Wohnblocks. Hier verweigert dieses einst funktionale Objekt seinen Zweck. Stattdessen wird es zu einer lebendigen und überdimensionalen Metapher, die die Grenzen einer vertrauten Form auslotet und sich in Richtung der urbanen Skyline erhebt.

Monika Sosnowska: Tanne wird von Andria Hickey kuratiert.

Bildergalerie

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Über den Künstler

Monika Sosnowska    Profil

In ihren Werken transformiert, verändert und verzerrt Monika Sosnowska grundlegende Architekturelemente. Sie verformt Metallkonstruktionen, Geländer, Treppen, Träger und Winkelprofile und verleiht ihnen ungewöhnliche Formen. Sie entzieht ihnen ihre ursprüngliche Funktion und verändert ihre Größe, wodurch ausdrucksstarke Skulpturen entstehen. Die Werke ähneln verdrehten Fragmenten abgerissener Gebäude oder größeren, intakten Konstruktionen, die auf Schutthalden zurückgelassen wurden.
Diese architektonischen Installationen sollen unsere Sinne ansprechen, unser Empfinden von Schwerkraft, Gewicht und Härte verzerren und durch ihre veränderten Formen, unnatürlichen Verformungen und überraschenden Platzierungen im Ausstellungsraum Unbehagen auslösen. Indem sie unsere Realitätswahrnehmung verändern, beeinflussen sie unsere Stimmung. Die Erfahrung von Sosnowskas Skulpturen findet primär im sinnlich-mentalen Bereich statt. Sosnowska verweist oft auf die Ästhetik des Ortes, den Kontext, in dem ihre Werke ausgestellt sind. Elemente der modernen Architektur bilden einen wesentlichen Bezugspunkt ihrer Kunst. Der Warschauer Modernismus und die sich wandelnde Architekturlandschaft der Stadt sind ein wichtiger Teil dieses Archivs visueller Inspirationen. Sosnowska dokumentiert Gebäudeabrisse, Wohnbauprojekte und improvisierte Bauten auf Marktplätzen und in Wohnsiedlungen. Ihre Werke zitieren die Gebäude – oft abgerissen oder nicht existent –, die sie dokumentiert. So sind ihre Arbeiten nicht nur ausdrucksstarke, illusionäre Konstruktionen, sondern auch Formen, die eine fragmentarische Erinnerung an die Architektur der Nachkriegsmoderne bewahren.

Monika Sosnowska (geb. 1972 in Ryki, Polen) lebt in Warschau, Polen. Sie studierte an der Schola Posnaniensis (1992–93) und der Akademie der Bildenden Künste in Posen, Polen (1993–98) und absolvierte ein Aufbaustudium an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam (1999–2000). Neben ihrer Teilnahme an der 52. Biennale von Venedig (2007), wo sie Polen vertrat, wurde sie zweimal eingeladen, ihre Arbeiten in der Arsenale-Ausstellung der Biennale zu präsentieren (2011, 2003). Zu ihren Einzelausstellungen zählen unter anderem: Tamayo Museum, Mexiko-Stadt (2011); Licthof/Atrium Project 1, K21 Düsseldorf, Deutschland (2010); Artpace, San Antonio, Texas (2010); Herzliya Museum, Tel Aviv, Israel (2010); Schaulager, Basel, Schweiz (2008). Projektserie im Museum of Modern Art, New York (2006); Perez Art Museum Miami; Australian Centre for Contemporary Art, Melbourne; Contemporary Art Gallery Vancouver; Aspen Museum of Art, Aspen (2013); Cahiers d'Art, Paris, deCordova Sculpture Park and Museum; Serralves Museum of Contemporary Art, Porto; Ginza Maison Hermès, Tokio (2015); The Contemporary Austin; Indianapolis Museum of Art (2016); Museum Susch (2017); Zachęta National Gallery of Art, Warschau; Garage Contemporary Art Center, Moskau (2020); Kunstraum, Dornbirn; MUDAM, Luxemburg (2022); Zentrum Paul Klee, Bern (2023); EMMA, Espoo (2024); Rosendal und Royal Djurgård Stockholm; Saarlandmuseum, Saarbrücken (2025).

Standort

Doris C. Freedman Plaza
Doris C. Freedman Plaza

Wesentliche Unterstützung wird von der Kraus Family Foundation geleistet.

Zusätzliche Mittel werden von Hauser & Wirth und einem anonymen Spender bereitgestellt. In Zusammenarbeit
mit dem Polnischen Kulturinstitut New York.

Public Art Fund ist eine gemeinnützige Organisation, die durch Spenden von Einzelpersonen unterstützt wird.
Stiftungen, Unternehmen und teilweise auch Mittel von Regierungsbehörden, darunter das New Yorker Kulturministerium in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat.

Besonderer Dank gilt Bürgermeister Michael R. Bloomberg und der Ersten Stellvertretenden Bürgermeisterin Patricia E. Harris;
Die Kulturbeauftragte Kate D. Levin; die Park- und Freizeitbeauftragte Veronica White; und der Präsident der Central Park Conservancy, Douglas Blonsky.


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