
Merle Steir Skulptur-Bewegung-Skulptur
Über die Ausstellung
Merle Steirs Skulptur-Bewegung-Skulptur Er lädt Passanten dazu ein, gemeinsam mit ihm seine Metallskulpturen zu erkunden und mit ihnen zu spielen. Die Stücke, die Steir (1936–1984) als Spielzeug für Erwachsene beschreibt, sind so gestaltet, dass sie sich bewegen und ihre Form verändern können.
Die Performance umfasst drei großformatige, bewegliche Metallskulpturen des Künstlers. Seine Arbeit stellt das kulturelle Tabu „Anschauen, aber nicht anfassen“ in Frage, indem sie die Betrachter zu aktiven Teilnehmern statt zu passiven Zuschauern anregt. Steir erklärt: „Bei meinen beweglichen Skulpturen geht es um spielerische und taktile Auseinandersetzung mit der materiellen Welt. Es ist eine Arbeit, die sich mit Form und Raum in fließenden wie statischen Zuständen beschäftigt. Kürzlich wurde die Arbeit um experimentelle Tanzbewegungen im Stil von Simone Forti erweitert. Ich und andere werden mit drei großen beweglichen Skulpturen auftreten. Mindestens die Hälfte des Programms wird mit Zuschauern aus dem Publikum gestaltet. Während der gesamten Aufführung wird es außerdem live improvisierte Klänge geben.“
















