
Sui Jianguo Blindenporträts
Über die Ausstellung
Diese monumentalen Bronzegüsse sind keine Porträts im herkömmlichen Sinne. Sie alle weisen zwar gesichtsähnliche Züge auf, stellen aber keine konkrete Person dar. Das ist nicht verwunderlich, da sie von kleinen Tonmodellen vergrößert wurden, die Sui Jianguo mit verbundenen Augen anfertigte. Die „Porträts“ sind das intuitive Ergebnis der Arbeit des Künstlers mit seinem Material ohne Sehvermögen.
Für Sui ist diese scheinbare Einschränkung ein Mittel, um eine andere – und ebenso gültige – Methode der Bildhauerei zu finden. Auf diese Weise verbindet der Künstler Traditionen der chinesischen Ästhetik und der westlichen Moderne, die beide ein gemeinsames Interesse an der Erforschung des Wesens der Materialien und der Auswirkungen des Zufalls teilen.
Sui wurde 1956 in Qingdao, China, geboren und lebt heute in Peking. Er hat im Laufe seines Lebens dramatische Veränderungen miterlebt, von Maos Kulturrevolution bis hin zur zunehmenden Integration Chinas in die Weltwirtschaft. Blindenporträts, das er 2008 begann, baut auf den konzeptionell reichen und thematisch vielfältigen Werken auf, die Sui Jianguo als einen der erfindungsreichsten zeitgenössischen Bildhauer Chinas auszeichnen.
Sui Jianguo: Blinde Porträts wird kuratiert von Nicholas Baume
Bildergalerie
Diese Ausstellung wird großzügig unterstützt von Mickey Cartin, der Pace Gallery, Andrew & Linda R. Safran, der Rosenkranz Foundation und einem anonymen Spender.
Blindenporträts Die Bilder wurden freundlicherweise vom Künstler und der Pace Gallery zur Verfügung gestellt.
Public Art Fund Die Ausstellungen werden teilweise vom New Yorker Kulturministerium in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat unterstützt.
Besonderer Dank gilt dem Büro des Bürgermeisters, dem Büro des Bezirkspräsidenten von Manhattan, dem Kulturamt, dem Amt für Parks und Erholung sowie der Central Park Conservancy.
















