
Dan Graham, Mark Dion, Dalziel + Scullion Target Art in the Park, 2002
Über die Ausstellung
TKunst im Park Die Ausstellung präsentiert neue Werke von Dan Graham, Mark Dion und Dalziel + Scullion, die die Verbindung zwischen Stadtleben und Natur hervorheben und die Gegenwart und Vergangenheit des historischen Madison Square Parks erkunden.
Bildergalerie
Ausgewählte Künstler
Dalziel + Scullion, Reise
Das schottische Duo Dalziel + Scullion gibt sein New Yorker Debüt mit ReiseDrei Zweipersonen-Expeditionszelte aus Aluminiumguss. Jedes Zelt ist detailreich gestaltet, mit leuchtenden Oberflächen, die die Textur eines echten Zeltes imitieren und gespanntes Gewebe, ein gewölbtes Gestell und gespannte Abspannleinen suggerieren. Aufgestellt am südlichen Ende des Madison Square Parks. Reise Dient als Erinnerung an exotische Orte, den Abenteuergeist und die amerikanische Wildnis.
Matthew Dalziel (geb. 1957 in Irvine, Schottland) und Louise Scullion (geb. 1966 in Helensburgh, Schottland) arbeiten seit 1993 zusammen und schaffen multimediale und skulpturale Werke, die die komplexe und notwendige Beziehung zwischen Mensch und Natur erforschen. Ihre jüngsten gemeinsamen Arbeiten – von einem mit Blech gedeckten Regenpavillon bis hin zu einer Installation, die die Entstehung eines Gletschertals in Norwegen rekonstruiert – entführen die Betrachter aus ihrer vertrauten, zeitgenössischen Umgebung in imaginäre, ferne Landschaften, in denen die Natur ein wilderes und lebendigeres Element darstellt.
Mark Dion, Beobachtungseinheit für städtische Wildtiere
In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Institutionen außerhalb der Kunstszene nutzt Mark Dion (geb. 1962 in New Bedford, Massachusetts) Erkenntnisse aus Ökologie, Botanik, Ethnografie und naturkundlichen Museumsausstellungen für seine Installationen und Skulpturen. Sein langjähriges Interesse an Umweltthemen hat ihn dazu inspiriert, … Beobachtungseinheit für städtische Wildtiere, ein eigens dafür errichtetes urbanes Ökozentrum, das es Parkbesuchern ermöglichen wird, ihre Umgebung neu zu entdecken, indem sie die natürliche Umwelt – die Tiere, Insekten und Bäume – im Madison Square Park genauer betrachten.
Inspiriert von einem Aussichtspunkt in einem Naturschutzgebiet aus dem 19. Jahrhundert, schmückt Dion seine Feldstation mit Objekten, Zeichnungen und anderen Requisiten, die mit der natürlichen Umgebung des Parks in Verbindung stehen. Unter Mitwirkung von Parkrangern und Naturforschern aus der Region New York entstand Dions interaktiver Skulpturenbereich, der eine einzigartige und lehrreiche Begegnung mit dem Madison Square Park ermöglicht.
Dan Graham, Halbiertes Dreieck, innere Kurve
Dan Graham (geb. 1942 in Urbana, Illinois) hat einen eleganten, begehbaren Pavillon aus zwei Räumen mit beidseitig verspiegeltem Glas entworfen. In den vergangenen drei Jahrzehnten erlangte Graham internationale Bekanntheit für seine Pavillons, die er für Parks auf der ganzen Welt realisierte. Halbiertes Dreieck, innere Kurve Es wird sein erstes Werk für einen öffentlichen Park in New York City sein. Grahams Pavillon befindet sich am nordwestlichen Ende des Madison Square Parks und hat eine dreieckige Form (20 m x 24 m x 24 m), die sich in die keilförmige Geometrie des Parks aus dem 19. Jahrhundert einfügt.
Durch eine Schiebetür betreten die Parkbesucher den Pavillon und blicken durch seine Glaswände nach draußen. So können sie ihr eigenes Spiegelbild betrachten und gleichzeitig das Treiben auf dem Broadway beobachten. Diese optische Verzerrung – meditativ und zugleich irritierend – verändert sich stark, da die Glaswände je nach Lichteinfall mal transparent, mal undurchsichtig werden. In der Ruhe dieser ungewöhnlichen Stadtoase nehmen die Betrachter die Bewegungen und Aktivitäten rund um das Bauwerk immer bewusster wahr: Bäume, die sich im Wind wiegen, Passanten und der vorbeiziehende Verkehr, ja sogar den eigenen Blick im Spiegel. So wie das Durchqueren der Straßen die Perspektive auf die Stadt verändern kann, regt der Aufenthalt in Grahams Pavillon die Parkbesucher dazu an, einen vertrauten Ort in einem neuen Licht zu sehen.

























