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Telepathischer Briefkasten und Migrantenbriefe - Public Art Fund
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Dina Bursztyn Telepathischer Briefkasten und Migrantenbriefe

Hostos Community College
Juli 6 - Juli 29, 1990

Über die Ausstellung

Dina Bursztyns Telepathischer Briefkasten und Migrantenbriefe besteht aus drei verschiedenen Keramikelementen: einem freistehenden Telepathischer Briefkasten, fünf große Gedenktafeln (die Briefe von Migranten) und fünf kleinen Plaketten („Briefmarken“). Bursztyns fantastischer und surrealer Briefkasten befindet sich auf dem Bürgersteig nahe dem Eingang des Hostos Community College. Die Briefe und Briefmarken sind an den nahegelegenen Außenwänden des Colleges angebracht und in unterschiedlichen Höhen platziert, was ihre telepathische Reise suggeriert.

Die Post bildet ein wichtiges Bindeglied zwischen Neuankömmlingen und ihren Verwandten und Freunden im Ausland. Telepathischer Briefkasten Verkörpert ihren Wunsch nach unmittelbarer Kommunikation. Eingeschnitzt und gemalt auf dem Briefkasten Es handelt sich um Texte und Bilder, die die Melancholie der Trennung ausdrücken. Einige davon Briefe von Migranten Einige Briefmarken verweisen auf kulturelle und spirituelle Traditionen Lateinamerikas, andere wiederum auf die sich entwickelnde Folklore des „illegalen Einwanderers“ in den Vereinigten Staaten. Der Text, sowohl in Spanisch als auch in Englisch, wird nicht als fortlaufende Erzählung präsentiert, sondern nicht chronologisch, sodass jeder Betrachter das Bild individuell vervollständigen kann. Letters mit ihrer eigenen Geschichte.

Bursztyn (geb. 1948 in Argentinien) wurde zu diesem Werk nicht nur durch ihre eigenen Erfahrungen als lateinamerikanische Einwanderin motiviert, sondern auch durch das Bedürfnis, die ähnlichen Erfahrungen und Emotionen der vielen Einwanderer in den umliegenden Vierteln der South Bronx anzusprechen.

Die Künstlerin ist der Ansicht, dass diese Bewohner innerhalb der nordamerikanischen Kultur marginalisiert wurden. Telepathischer Briefkasten und MigrantenbriefeBursztyn verleiht ihrer lateinamerikanischen Identität Ausdruck und artikuliert einige ihrer Gefühle. Obwohl das Kunstwerk sich speziell mit der Erfahrung von Latinos auseinandersetzt, ist es auch für Immigranten anderer Nationalitäten sowie für jeden, der von seiner Heimat und seinen Angehörigen getrennt wurde, leicht verständlich. Dieses Projekt, bestehend aus Keramikmasken an den Fassaden von Sozialwohnungen in New York City, sollte die Gentrifizierung anprangern und gleichzeitig den Begriff des angemessenen Wohnens erweitern, indem es die kulturelle Vielfalt der Bewohner und ihres Viertels miteinbezieht.

Standort

Hostos Community College
Hostos Community College

Bildergalerie

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Unterstützt von der Public Art Fund, Inc., das teilweise durch öffentliche Mittel des National Endowment for the Arts, des New York State Council on the Arts und des New York City Department of Cultural Affairs gefördert wird. Dieses Projekt wurde durch die Zusammenarbeit des Hostos Community College und des Bronx Community Board #1 ermöglicht.


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