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Temporäre Bewohner - Public Art Fund
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CampbellB 0288 Panorama

Temporäre Bewohner

MetroTech-Zentrum
3. Oktober 2001 – 30. September 2002

Über die Ausstellung

durch die gesponserten Public Art Fund.

Standort

MetroTech-Zentrum
MetroTech-Zentrum

Bildergalerie

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PartegasE 1366
PelletierJ 1367
ThomasA 1780
ThomasA 1781

Ausgewählte Künstler

Beth Campbell, so dachte ich, dass es
Ein kurz gefällter, unvollkommener Baum, größer als ein Mensch und noch nicht ganz ein Baumstumpf. Der Stamm, gestützt von einem kleinen Hügel, ist mit einer blauen Decke bedeckt.

Die Szene deutet auf die Möglichkeit einer Begegnung oder gar einer Romanze hin. So einfach und vielleicht sogar etwas kitschig, doch dieser Ort scheint irgendwo tief in uns ein kleines Bedürfnis zu berühren. Ein Ort, den man in Betracht ziehen sollte.

Lüge, während du deine Initialen in den Baum schnitzt.

Für so dachte ich, dass esBeth Campbell (geb. 1971 in Illinois) schuf Textfragmente, die die Oberfläche des Baumes locker bedecken und beinahe die Textur der Rinde imitieren. Die Fragmente erzählen eine mögliche Geschichte. Die Schnitzerei deutet auf eine Vergangenheit hin, doch die Fragmente bleiben das, was werden könnte, ein Potenzial.

„Ihr zieht zusammen“

„Wenn du unser Haus durch ein Feuer verlierst“

Die einzelnen Erzählfragmente fügen sich zusammen, während der Betrachter um den Kofferraum herumgeht. Es ist eine Komödie des Lebens.

Campbell erklärt: „Die Alltagswelt erfindet sich fortwährend neu, indem sie vergangene Bedeutungen in Gegenwart und Zukunft integriert. Die Position des Einzelnen in diesem sich wandelnden Umfeld ist von besonderer Bedeutung. Ich bin mir meiner Stellung in dieser sich ständig verändernden Realität und der Art und Weise, wie veränderte Wahrnehmungen die Erfahrung neu definieren, stets bewusst. Kunst als Kontext unterscheidet sich von der Alltagswelt. Durch ihre Kunstfertigkeit hinterfragt sie die Welt und entwickelt gleichzeitig ein eigenes Selbstbewusstsein.“

Art Domantay, Balsaholzflugzeug: Das Land, das die Zeit vergaß
In Balsaholzflugzeug: Das Land, das die Zeit vergaßDomantay hat ein bekanntes Spielzeug, das Balsaholzflugzeug, genommen und es von winzigen 12 Zentimetern auf gigantische 15 Meter Länge vergrößert. Das ikonische Design des Balsaholzflugzeugs, ein vertrauter Gegenstand aus der Kindheit, wurde bis ins kleinste Detail originalgetreu nachgebildet – vom gespannten Gummiband und dem großen Metallclip bis hin zur Bedienungsanleitung unter den Tragflächen. Sowohl das kleinste Kind als auch der anspruchsvollste Erwachsene können sich mit dem einfachen Mechanismus dieses Spielzeugs und seiner Anspielung auf den Traum vom Fliegen identifizieren.

Ester Partegas, von zu, von, an, über, nach, in, von. Das Gefühl der Mittenlosigkeit
Für die Lobby von MetroTech One hat Ester Partegas (geb. 1972 in La Garriga, Barcelona, ​​Spanien) eine Miniaturversion eines Flughafen-Warteraums aus Papier und Pappe geschaffen, komplett mit Sitzgelegenheiten, leeren Werbetafeln, Pflanzen und einem Kiosk. Der Titel lautet: von zu, von, an, über, nach, in, von. Das Gefühl der MittenlosigkeitEs handelt sich um eine willkürliche Aneinanderreihung von Präpositionen, die zwar Reisen suggeriert, aber ins Leere führt. Partegas' Wartezimmer birgt einen subtilen Humor: Hier findet keine Reise statt, und der Betrachter durchwandert eine künstliche, erstarrte Landschaft, die als Metapher für die verwirrende Natur des modernen Lebens dient.

Partegas sieht unsere Identität zunehmend von den kulturell neutralen Attributen des postmodernen Lebens vereinnahmt. Die in der Installation dargestellte Begegnung gleicht einer Niemandswelt, in der uns reale Objekte helfen, das Gefühl abzuwehren, nicht zu wissen, wo – oder wer – wir sind. Ein solcher Lebensstil wird besonders deutlich am Flughafen, wo jeder heimatlos und auf dem Weg zu einem anderen Ort ist.

Austin Thomas, Retro MetroTech Sitzplatz
Retro MetroTech Sitzplatz Es handelt sich um eine verbesserte und modernisierte Version eines Gartenpavillons, der sowohl praktisch als auch ästhetisch ansprechend ist. Das Design ist von John Burton Brimer inspiriert. Designs für das Leben im Freien, veröffentlicht im Jahr 1959. In einem Kapitel mit dem Titel „Jeder Garten braucht einen Unterstand“ werden Pläne für einen Unterstand mit der Bildunterschrift „Attraktiver Unterstand in einer Ecke“ vorgestellt.

Thomas vergrößerte und erhöhte den Unterstand, um ihn harmonisch in die umliegende Landschaft einzufügen und aufzuwerten. So wurde aus dem ansprechenden Unterstand ein attraktiver Aussichtspunkt im Freien. Dieser Aussichtspunkt verfügt über eine Treppe und liegt einige Meter über dem Boden.

Thomas wollte eine Oase im Freien schaffen, von der aus man das Gelände überblicken kann. Sie besticht durch ihr unverwechselbares Erscheinungsbild und verbindet Vergangenheit mit moderner Funktionalität. Thomas sagte dazu: „Hier verweilen heißt innehalten.“ Retro MetroTech Sitzplatz ist ein Zufluchtsort.

Thomas erklärt: „Bei meinen Aussichtsplattformen dreht sich alles um Menschen und Ort. Sie sind erst dann vollständig, wenn sie Menschen anziehen, sie anlocken und zum Verweilen einladen. Aussichtsplattformen fördern Gespräche, Dialoge, Geschichten und Diskussionen. Sie sind Terrassen ohne Haus, Dachböden ohne Bett. Sie eröffnen neue Perspektiven. Ich möchte, dass…“ Retro MetroTech Sitzplatz eine Einladung zu sein.


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