
Antoni Muntadas Das Limousinenprojekt
Über die Ausstellung
Eine schwarze Stretchlimousine wurde von Antonio Muntadas (geb. 1942 in Barcelona, Spanien) umgebaut und beherbergt nun vier Diaprojektoren. Bilder werden aus dem Innenraum der Limousine auf die Seitenscheiben projiziert. Diese Bilder sind für Passanten auf den Außenscheiben sichtbar, während das Fahrzeug durch New York City fährt. Die Limousine umrundet Orte, die mit den auf den Scheiben dargestellten Bildern in Verbindung stehen: Wall Street (Wirtschaft), Vereinte Nationen (Politik), Nachtclubs (Unterhaltung) und andere Orte. Muntadas nimmt wahr, dass Das Limousinenprojekt Als stadtspezifisches Projekt für New York, wo die Limousine im Alltag ein Symbol für Macht und Medien in unserer Gesellschaft ist, zeigt das Projekt Wörter und Bilder, die aus Werbespots, Schlagzeilen und politischen Slogans gerissen wurden. Muntadas merkt an, dass die Auswahl dieser Wörter und Bilder auf die Neudefinition eines aktuellen Medienereignisses abzielt: „Zensur als Obszönität, Medienmanipulation als Obszönität, Gentrifizierung als Obszönität …“. Durch Dekontextualisierung und Gegenüberstellung regten die Projektionen den öffentlichen Dialog über verwandte Themen der zeitgenössischen Kultur an.














