
Clara Williams Der Preis (Nachgeben bringt dich nirgendwo hin)
Über die Ausstellung
TDer Preis (Nachgeben bringt dich nirgendwo hin) Die mechanisierte Marionettenaufführung von Clara Williams (geb. 1972 in Nashville, Tennessee) findet in den Fenstern des dritten Stockwerks von 80 Hanson Place statt. Williams' Installation erwacht stündlich zum Leben, wie eine Kuckucksuhr, und führt eine achtminütige Sequenz auf, die lose auf … basiert. Der Preis, ein Theaterstück von Arthur Miller aus dem Jahr 1968, das auf dem Dachboden eines New Yorker Stadthauses spielt.
Der Preis Im Mittelpunkt steht das schwierige Wiedersehen der beiden entfremdeten Brüder Victor und Walter, die sich eine Woche vor dem geplanten Abriss des Hauses ihres verstorbenen Vaters auf dessen Dachboden treffen. In den Jahren ihrer Trennung haben die beiden unterschiedliche Wege beschritten: Walter verließ das Elternhaus, um ein erfolgreicher Arzt zu werden, während Victor zu Hause blieb, um sich um den Vater zu kümmern, und später eine einfache Stelle als Polizeisergeant annahm. Zu Beginn des Stücks treffen Victor und seine Frau Esther ein, um mit einem Antiquitätenhändler über den Preis für die Möbel und lange unbenutzten Familienschätze auf dem Dachboden zu verhandeln. Als Walter – verspätet und unangemeldet – erscheint, eskaliert die ohnehin schon angespannte Verhandlung zu einer Auseinandersetzung über Jahrzehnte ungelöster Familienkonflikte.
Williams' Installation vermittelt diese grundlegende Erzählung mit drei lebensgroßen Holzmarionetten, die jeweils aus einem Fenster gleiten, wobei nur nominelle Gesten und kleine Requisiten zum Einsatz kommen – auf eine Weise, die zugleich minimalistisch und melodramatisch ist.
Bildergalerie
Clara Williams' Der Preis (Nachgeben bringt dich nirgendwo hin) ist ein Projekt der Public Art Fund Programm Im öffentlichen Raum, das unterstützt wird vom National Endowment for the Arts, dem New York State Council on the Arts (einer staatlichen Einrichtung), dem New Yorker Kulturministerium, dem Büro des Bezirkspräsidenten von Brooklyn, der Greenwall Foundation, der Silverweed Foundation, der JPMorgan Chase Foundation und Freunden der Public Art FundBesonderer Dank gilt 80 Arts und der BAM Local Development Corporation.















