
David Finn Theatergleichgültigkeit
Über die Ausstellung
David Finns lebensgroße Figuren, gefertigt aus gefundenen Materialien und mit farbenfroh bemalten Blechmasken versehen, sind über den Bogen der Manhattan Bridge angeordnet. Die Figuren sind so auf der Brückenarchitektur platziert, dass sie sowohl Teilnehmer als auch Beobachter des aufwendigen Dramas sind, das sich an ihrer Manhattan-Fassade abspielt. Links vom Eingang des Bogens, hoch oben, befinden sich vier Figuren mit Vogelmasken. Dieses „Vogelpublikum“, wie Finn (geb. 1952 in den USA) es nennt, verfolgt aufmerksam die Geschehnisse auf dem Pfeiler des Bogens. Gruppe von vier Figuren ist symmetrisch angeordnet einoben auf dem Bogen. Rechts davon eine sich festklammernde, unmaskierte Gestalt; weiter unten sitzt eine weitere maskierte Gestalt, „der Erzähler“, unterhalb der Steinskulptur des Handels. Am Boden befinden sich drei unmaskierte Gestalten.
Finn beschreibt die Installation „Bridge“ als theatralisches Paradoxon: „Die Szene als Ganzes ist eher ‚theatralisch‘ als ‚dramatisch‘, mehr ‚künstlich‘ als ‚real‘. Die Akteure sind keine echten Schauspieler, sondern lebensgroße Figuren.“ Durch diese sorgfältig inszenierte Verwirrung zwischen Publikum und Betrachter hofft Finn, den Betrachter vorübergehend aus seiner Rolle als Zuschauer zu befreien, sodass „wir uns für einen Moment außerhalb unserer gewohnten Rollen wiederfinden“.
Bildergalerie
Dieses Projekt wird gefördert von der Public Art Fund, Inc., in Zusammenarbeit mit dem New Yorker Verkehrsministerium und der New Yorker Denkmalschutzkommission. Ermöglicht wird dies teilweise durch öffentliche Mittel des New Yorker Staatsrats für Kunst, des Kulturministeriums und der Nationalen Stiftung für die Künste.


















