Direkt zum Inhalt
Theatergleichgültigkeit - Public Art Fund
বাংলা (Bengali) 简体中文 (Chinese Simplified) 繁體中文 (Chinese Traditional) Nederlands (Dutch) English Français (French) Deutsch (German) Italiano (Italian) 日本語 (Japanese) 한국어 (Korean) Português (Portuguese - Brazil) Español (Spanish) Tiếng Việt (Vietnamese)
Ich suche nach…
FinnD 0573 Panorama

David Finn Theatergleichgültigkeit

Manhattan-Brückenbogen
9. Juli – 8. September 1986

Über die Ausstellung

David Finns lebensgroße Figuren, gefertigt aus gefundenen Materialien und mit farbenfroh bemalten Blechmasken versehen, sind über den Bogen der Manhattan Bridge angeordnet. Die Figuren sind so auf der Brückenarchitektur platziert, dass sie sowohl Teilnehmer als auch Beobachter des aufwendigen Dramas sind, das sich an ihrer Manhattan-Fassade abspielt. Links vom Eingang des Bogens, hoch oben, befinden sich vier Figuren mit Vogelmasken. Dieses „Vogelpublikum“, wie Finn (geb. 1952 in den USA) es nennt, verfolgt aufmerksam die Geschehnisse auf dem Pfeiler des Bogens. Gruppe von vier Figuren ist symmetrisch angeordnet einoben auf dem Bogen. Rechts davon eine sich festklammernde, unmaskierte Gestalt; weiter unten sitzt eine weitere maskierte Gestalt, „der Erzähler“, unterhalb der Steinskulptur des Handels. Am Boden befinden sich drei unmaskierte Gestalten.

Finn beschreibt die Installation „Bridge“ als theatralisches Paradoxon: „Die Szene als Ganzes ist eher ‚theatralisch‘ als ‚dramatisch‘, mehr ‚künstlich‘ als ‚real‘. Die Akteure sind keine echten Schauspieler, sondern lebensgroße Figuren.“ Durch diese sorgfältig inszenierte Verwirrung zwischen Publikum und Betrachter hofft Finn, den Betrachter vorübergehend aus seiner Rolle als Zuschauer zu befreien, sodass „wir uns für einen Moment außerhalb unserer gewohnten Rollen wiederfinden“.

Standort

Manhattan-Brückenbogen
Manhattan-Brückenbogen

Bildergalerie

FinnD 0571
FinnD 0572
FinnD 0573
FinnD 0574

Dieses Projekt wird gefördert von der Public Art Fund, Inc., in Zusammenarbeit mit dem New Yorker Verkehrsministerium und der New Yorker Denkmalschutzkommission. Ermöglicht wird dies teilweise durch öffentliche Mittel des New Yorker Staatsrats für Kunst, des Kulturministeriums und der Nationalen Stiftung für die Künste.


Verwandte Ausstellungen