
Forrest Myers Die Mauer
Über die Ausstellung
1930 beschloss Robert Moses, der Stadtplaner von New York City, die Houston Street zu verdoppeln, um sowohl das U-Bahn-Netz zu erweitern als auch den Autoverkehr zu ermöglichen. Ein ganzer Häuserblock an der nordwestlichen Ecke von Houston Street und Broadway wurde abgerissen, wodurch die tragenden Balken eines angrenzenden Gebäudes zum Vorschein kamen. 1973 nutzte der Bildhauer Forrest Myers (geb. 1941 in Long Beach, Kalifornien) diese Mauer als Leinwand für sein Werk. The Wall, wobei 42 grüne Träger an der achtstöckigen, blau gestrichenen Wand angebracht wurden.
Laut dem Künstler war SoHo, als das Kunstwerk 1973 entstand, ein verlassenes Industriegebiet, in dem Künstler zu günstigen Mieten in die ehemaligen Fabrikhallen einziehen konnten. Dadurch entstand das größte Künstlerviertel, das New York City je erlebt hatte. Eine Renaissance war im Gange. The Wall wurde zum Symbol für das Viertel – zum „Tor zu SoHo“, das signalisierte, dass man ein Künstlerviertel betrat.“
Das minimalistische Werk, New Yorks größte öffentliche Skulptur, wurde 2002 wegen Gebäudereparaturen entfernt und schließlich 2007 angehoben und wieder aufgestellt, wodurch Platz für eine Reihe von Werbetafeln auf Straßenebene geschaffen wurde.



















