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Drei monumentale Skulpturen (Hey Diddle, ohne Titel und Wellblechwalzen) - Public Art Fund
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VonRydingsvardU 1855 Panorama

Ursula von Rydingsvard Drei monumentale Skulpturen (Hey Diddle, ohne Titel und Wellblechwalzen)

MetroTech-Zentrum
23. Juni – 31. Oktober 1994

Über die Ausstellung

Ursula von Rydingsvard (geb. 1942 in Deensen) fertigt ihre Skulpturen aus 4 x 4 cm großen, gefrästen Zedernholzbalken, die sie zu großen Blöcken verleimt. Mit Meißeln, Hämmern und handgeführten Kreissägen und Schleifmaschinen formt sie das weiche Zedernholz zu Gebilden, die an Felsformationen, rustikale Behausungen und ausgehöhlte Mulden erinnern und wiederum an Schalen, Wannen, Nester, Gräber, Futtertröge und primitive, von Menschenhand gefertigte Werkzeuge denken lassen. Nach Fertigstellung der Skulpturen wird das Holz mit Graphitpulver eingerieben, um die Oberfläche zu schwärzen.

Die bearbeiteten, ausdrucksstarken Oberflächen von von Rydingsvards Skulpturen zeugen von starken emotionalen und psychischen Zuständen. Auf den ersten Blick mögen die Werke unheilvoll, ja sogar bedrohlich wirken. Bei näherer Betrachtung erahnt man jedoch die ihnen zugrunde liegenden menschlichen Qualitäten. Das komplexe Formenvokabular der Künstlerin speist sich aus vielfältigen Quellen, darunter auch aus ihren Kindheitserinnerungen an DP-Lager in Osteuropa während des Zweiten Weltkriegs.

Von Rydingsvard arbeitet fast ausschließlich mit Zederholz, hat aber auch mit Bronze, Gummi, Blei, Gusseisen und anderen Materialien experimentiert. Ihre Bildsprache schöpft sie aus von Menschenhand geschaffenen Strukturen wie antiker Architektur sowie aus der Natur. Sie sagt: „Holz, wie es von Bäumen kommt, … [ist] zu viel mehr fähig, als ich damit anfangen könnte.“ Ihr Ziel ist es, „nicht die Natur zu kopieren, … [sondern] meine eigene Beziehung zur Natur zu gestalten.“

Hey Diddle befindet sich in der Lobby des One MetroTech Center. Wellwalzen und untitled sind auf dem MetroTech Commons zu sehen.

Standort

MetroTech-Zentrum
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Bildergalerie

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Diese Ausstellung ist Teil eines fortlaufenden Programms für öffentliche Kunst, das neue Werke von Künstlern aus Brooklyn präsentiert. Das Programm wird organisiert von der Public Art Fund und wird gesponsert von Commons Associates, einer Organisation, die sich aus den MetroTech-ansässigen Institutionen Bear Stearns & Company, Brooklyn Union, Chase Manhattan Bank, Forest City Ratner Companies, Polytechnic University und der Securities Industry Automation Corporation (SIAC) zusammensetzt.


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