
Nam June Paik Getriebe
Über die Ausstellung
Von Beginn seiner Karriere an suchte Nam June Paik (1932–2006, geb. in Seoul, Südkorea) nach „neuen, fantasievollen und humanistischen Wegen, unsere Technologie zu nutzen“ (1969). Mit dieser Ausstellung zweier Hauptwerke untersucht Paik – der weithin als einflussreichster Medienkünstler unserer Zeit gilt – zwei der bedeutendsten technologischen Innovationen des vergangenen Jahrhunderts: das Automobil und die Rundfunkmedien.
Das Herzstück dieser Ausstellung ist GetriebeEin 33 Meter hoher, authentischer Sendeturm, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Laserexperten und Kreativtechniker Norman Ballard. Tagsüber erstrahlen die Sprossen des Turms in leuchtenden Neonlichtern. Jeden Abend von der Dämmerung bis Mitternacht sendet ein Trio aus roten, grünen und blauen Laserstrahlen von der Turmspitze, die von nahegelegenen Spiegelflächen reflektiert werden und ein farbenfrohes Lichtnetz um das Rockefeller Center legen. In Paiks Händen ist der Laser – der ihn seit den späten 1960er-Jahren fasziniert und seit den späten 1990er-Jahren das Schlüsselelement seiner „Post-Video“-Arbeit darstellt – mehr als nur ein einfacher Informationsträger. Er ist ein eigenes Medium, das sichtbare Linien und Formen in den Raum zeichnet und mit seiner physischen Umgebung interagiert.
Flankieren Getriebe Im Rockefeller Center stehen 16 Autos von Paik's. 32 Autos des 20. Jahrhunderts: Spielen Sie Mozarts Requiem leise ab.Diese Ansammlung klassischer Automobile repräsentiert die Blütezeit der amerikanischen Automobilindustrie, ist aber weit entfernt von einer traditionellen Automobilmesse. Jedes Auto ist silber lackiert, seines Motors beraubt und mit ausrangierter audiovisueller Ausrüstung bestückt. In der Nähe der Fahrzeuge erklingt Mozarts Requiem, das letzte, unvollendete Werk des Komponisten.
Bildergalerie
Nam June Paiks Getriebe Die Veranstaltung im Rockefeller Center wurde von Cingular Wireless präsentiert. Zusätzliche Unterstützung kam von TAC Americas.
32 Autos des 20. Jahrhunderts: Spielen Sie Mozarts Requiem leise ab. befindet sich in der Sammlung der Samsung Foundation of Culture in Seoul, Korea.





























