
Gina Wendkos Warten, bis die Fische anbeißen
Über die Ausstellung
Für Warten, bis der Fisch anbeißtGina Wendkos (geb. 1954 in Florenz, Italien) schuf neun originelle Figuren: ein Mädchen, eine Couch, ein Haus, einen Bogen, eine Kiste, einen Ziegelboden, eine Tür, einen Fisch und ein Band. Hunderte dieser Figuren wurden gegossen und bemalt. Im Rahmen dieses eintägigen Projekts wurden sie rund um den Brunnen im Zentrum des Washington Square Parks platziert – auf jeder Stufe ein anderes Objekt – und verwandelten so das graue Steinbauwerk in ein einzigartiges, dynamisches Kunstwerk, das Farbe und Theatralik vereint.
Neben den Gipsfiguren, darunter kleine Mädchen in Festkleidern, warten acht echte blonde Mädchen in rosa Festkleidern von 12 bis 2 Uhr. Sie signalisieren den Abbau des Kunstwerks, indem sie die ersten Figuren an die Besucher verteilen. Wendkos' Skulpturen sind in gewisser Weise die authentischste Form von Kunst im öffentlichen Raum, da sie die Teilnahme an einem einzigartigen Ereignis mit einem greifbaren Objekt verbinden, das als Erinnerung an das gemeinsame Erlebnis aufbewahrt werden kann.
"Warten, bis der Fisch anbeißt „Es geht ums Warten“, sagt die Künstlerin. „Warten auf den Anruf, warten, bis die Haare trocken sind, warten auf die Post, warten, bis der Kleber getrocknet ist, warten auf ein Vorstellungsgespräch, warten auf dieses besondere Date. Alles, worauf man sich freut, ist mit Warten verbunden, und mein Werk handelt von diesen aufregenden, aber auch etwas unbeholfenen Momenten.“ Wendkos beschreibt den Zweck des Werkes so: „Das Publikum soll auf eine einprägsamere und wirkungsvollere Weise in das Kunstwerk einbezogen werden, als es nur als Zuschauer wahrnimmt. Das Werk funktioniert auf zwei Ebenen: Es ist temporär, da der größte Teil verschenkt wird, und gleichzeitig semipermanent, da der Fischschwarm unauffällig bestehen bleibt.“























