camille henrot Profil
Camille Henrot (geb. 1978 in Frankreich) gilt als eine der einflussreichsten Stimmen der zeitgenössischen Kunst. In den vergangenen zwanzig Jahren hat sie ein von der Kritik hochgelobtes Werk geschaffen, das Zeichnung, Malerei, Skulptur, Installation und Film umfasst. Inspiriert von Literatur, Trödelmärkten, Poesie, Cartoons, sozialen Medien, Ratgebern und der Banalität des Alltags, fangen Henrots Arbeiten die Komplexität des Lebens als Privatperson und zugleich als globaler Bürger in einer zunehmend vernetzten und reizüberfluteten Welt ein.
Im Jahr 2013 erntete Henrot für ihren Film „Grosse Fatigue“, der im Rahmen eines Stipendiums der Smithsonian Institution entstand und bei den 55. Oscars mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet wurde, breite Anerkennung von der Kritik.th Biennale von Venedig 2013.
Henrot wurde 2014 mit dem Nam June Paik Award und 2015 mit dem Edvard Munch Award ausgezeichnet und nahm unter anderem an den Biennalen von Lyon, Berlin, Sydney und Liverpool teil. Sie hatte zahlreiche Einzelausstellungen weltweit, unter anderem im New Museum, New York; im Schinkel-Pavillon, Berlin; im Art Sonje Center, Seoul; in der Fondazione Memmo, Rom; und in der Tokyo Opera City Art Gallery, Japan. Ihre Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Museum of Modern Art in New York, des Guggenheim-Museums, des Centre Pompidou und der National Gallery of Victoria.
Im Jahr 2026 feiert Henrot mit ihrem neuen Film Premiere. In den Adern im New Museum, New York, und im LUMA, Arles. Sie präsentiert außerdem eine Einzelausstellung im The Perimeter in London und eine große performative Retrospektive im Copenhagen Contemporary. Henrots erste Theaterproduktion Commedia dell'Arte Die Premiere findet im Rahmen des AIR Festivals des Aspen Art Museum statt, einer Koproduktion von Performa, dem Aspen Art Museum / Wheeler Opera House und der LYRA Art Foundation.


