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Vorträge an der New School: Nicole Eisenman - Public Art Fund
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Vorträge an der New School: Nicole Eisenman

Dienstag, November 14, 2017
6: 30-8pm
63 Fifth Avenue zwischen der 13. und 14. Straße
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Nicole Eisenmans farbenfrohe Darstellungen cartoonhafter Welten in figurativer Malerei, Druckgrafik und anderen Medien nutzen oft einen dunklen Humor, um Queerness zu thematisieren und Geschlechterbinaritäten zu dekonstruieren. In den letzten Jahren hat sie diesen Ansatz auch auf die Bildhauerei ausgeweitet und damit viel Lob erhalten. Während sie mitunter die Intimität von Liebenden und Freunden darstellt, porträtiert sie häufiger die Distanz, Oberflächlichkeit und Einsamkeit des menschlichen Daseins, vor allem durch die Darstellung zufälliger Beziehungen im öffentlichen Raum.

Zuletzt hat Eisenman ihre Aktivitäten auf den öffentlichen Raum ausgeweitet und Installationen skulpturaler Figuren geschaffen, die außerhalb der Galerieräume ausgestellt werden. Ihr erster großer öffentlicher Auftrag, Skizze für einen Brunnen (Skulptur Projekte Münster, 2017) arrangiert lässig wirkende, androgyn wirkende Bronze- und Gipsfiguren um ein Wasserbecken. Die so entstandene Gruppe greift die traditionelle kunsthistorische Darstellung nackter Badender auf und hinterfragt sie zugleich, während sie gleichzeitig auf die Umgebung eingeht und ein einladendes Wasserspiel für den Stadtpark schafft.

In ihrem Vortrag an der New School wird Eisenman den Dialog zwischen ihrer Malerei und ihrer Erweiterung in den Bereich der Bildhauerei thematisieren, sowie ihren noch jüngeren Ausflug in die Welt der öffentlichen Skulptur, um zu erörtern, wie sie sich mit diesem neuen Kontext auseinandergesetzt und auf dessen Herausforderungen reagiert hat.

Bücher, die wichtig sind (an Nicole Eisenman):
Das Fest des Ziegenbocks von Mario Vargas Llosa
Blutkind von Octavia Butler
Barfuß durch Hiroshima Serie von Keiji Nakazawa

Standort

63 Fifth Avenue zwischen der 13. und 14. Straße
63 Fifth Avenue zwischen der 13. und 14. Straße

Über den Künstler

Nicole Eisenman (geb. 1965 in Verdun, Frankreich) lebt und arbeitet in Brooklyn, New York. 2016 widmete ihr das New Museum in New York eine Retrospektive mit dem Titel „Al-Ugh-Ories“. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen zählen die Wanderausstellung „Dear Nemesis, Nicole Eisenman 1993–2013“ im Museum of Contemporary Art San Diego (2015), im Institute of Contemporary Art Philadelphia (2014) und im Contemporary Art Museum of St. Louis (2014). Sie ist derzeit Teil des Skulptur-Projekts Münster (2017) und eröffnet im September dieses Jahres eine Einzelausstellung in der Secession Wien.

Eisenman ist Stipendiatin der MacArthur Foundation (2015) und Gewinnerin des Carnegie-Preises (2013). Ihre Werke sind unter anderem in den ständigen Sammlungen des Museum of Modern Art, New York; der Kunsthalle Zürich, Schweiz; des Museum of Contemporary Art, Los Angeles; des Hammer Museum, Los Angeles; des SF MOMA, San Francisco; des Walker Art Center, Minneapolis; und des Whitney Museum of American Art, New York, vertreten.