Gespräche: Elmgreen & Dragset
6: 30-8pm

Das seit 1995 zusammenarbeitende Künstlerduo Elmgreen & Dragset schafft ungewöhnliche Installationen und Performances, die Verbindungen zwischen Kunst und Architektur, öffentlichem und privatem Raum sowie einer Vielzahl gesellschaftlicher Themen herstellen. Mit ihrem unverwechselbaren Witz und ihrer feinen Sensibilität umfasst ihr Ansatz zur Kunst im öffentlichen Raum kuratorische Projekte, Live-Aktionen und zahlreiche Skulpturen im öffentlichen Raum in Städten weltweit.
Verschoben vom 13. Februar
Die Frühjahrsserie 2014
Begegnungen: Künstler, Städte und Gemeinschaften
Durch öffentliche Aufträge und ortsbezogene Projekte entwickeln sich die Formen der Auseinandersetzung von Künstlern mit Städten und Orten, denen sie begegnen, stetig weiter, parallel zu den Gemeinschaften und Organisationen, die ihre Werke präsentieren. Von stadtweiten kuratorischen Projekten wie dem von Elmgreen & Dragset bis hin zu … Ein Ort namens Öffentlichkeit Von Sam Durants Auseinandersetzung mit historischen Erzählungen und ihren zeitgenössischen Gemeinschaften in München bis hin zu Katharina Grosses zahlreichen ortsspezifischen Freiluftarbeiten – die Berücksichtigung von Ort und Mensch steht bei der Arbeit im öffentlichen Raum stets im Vordergrund. Frühjahr 2014 Public Art Fund Die Vortragsreihe bringt eine vielfältige Gruppe von Künstlern zusammen, um die Inspirationen und praktischen Aspekte ihrer unterschiedlichen Herangehensweisen an Orte und Gemeinschaften zu teilen, die zu Schauplätzen für öffentliche Kunst werden.
Über die Künstler
Elmgreen & Dragset (Michael Elmgreen, geb. 1961 in Kopenhagen, Dänemark; Ingar Dragset, geb. 1968 in Trondheim, Norwegen) leben und arbeiten in London bzw. Berlin. Ihre Einzelausstellungen wurden in Kunstinstitutionen weltweit präsentiert, darunter im Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam (2011); im ZKM Museum für Moderne Kunst, Karlsruhe, Deutschland (2010); in The Power Plant, Toronto (2006); in der Serpentine Gallery, London (2006); in der Tate Modern, London (2004) und in der Kunsthalle Zürich (2001). Ihre Arbeiten waren auf zahlreichen Biennalen vertreten, unter anderem in Istanbul (2013, 2001), Liverpool (2012), Singapur (2011), Moskau (2011, 2007), Venedig (2009), Gwangju (2002), São Paulo (2002) und Berlin (1998). Zu ihren bekanntesten Werken zählen: Prada Marfa (2005) – eine detailgetreue Nachbildung einer Prada-Boutique mitten im trostlosen Westen von Texas – und Abkürzung (2003) – ein Auto und ein Wohnwagen, die aus dem Boden brechen; die Skulptur wurde erstmals in Mailand gezeigt und befindet sich heute in der Sammlung des Museum of Contemporary Art in Chicago. Ihr preisgekröntes Werk „Fourth Plinth Commission“ Stromlose Gebäude, Abb. 101Das Werk, das ein Kind auf seinem Schaukelpferd darstellt, war von 2012 bis 2013 auf dem Trafalgar Square in London zu sehen, und sie kuratierten kürzlich ein umfangreiches Programm für öffentliche Kunst in München mit dem Titel Ein Raum namens Öffentlichkeit / Hoffentlich Öffentlich (2013). Elmgreen & Dragset werden von der Galerie Perrotin in New York vertreten.