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Vorträge: Herbst 2002 - Public Art Fund
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Vorträge: Herbst 2002

Dienstag, 8. Oktober bis 12. November 2002
6-6pm
Die neue Schule

MAriko Mori
Mariko Mori (geb. 1967 in Tokio, Japan), eine der führenden zeitgenössischen Künstlerinnen, nutzt modernste Technologie und Pop-Ästhetik, um eine zeitgemäße Form spiritueller Erleuchtung zu erforschen. In ihren Werken, die so unterschiedliche Themen wie futuristische Mode, japanische Jugendkultur und östliche Religionen miteinander verbinden, reflektiert Mori den Aufstieg der Konsumkultur, die Globalisierung und die Bedeutung von Medienbildern. Ihre Fotografien und Videoinstallationen spielen in surrealen Landschaften mit mystischen Gestalten, computergenerierten Bildern und oft auch der Künstlerin selbst; sie entwirft ihre Kostüme selbst und singt häufig. In dieser Reihe präsentiert und diskutiert Mariko Mori ihr neuestes Projekt. Wellen-UFO.

Jane und Louise Wilson
10/22/2002
Die Zwillingsschwestern Jane und Louise Wilson (geb. 1967 in Newcastle upon Tyne, Großbritannien) schaffen Filme und Videos, die gleichermaßen fesselnd und poetisch sind und nuancierte Stimmungen und Atmosphären mit einem ausgeprägten Gespür für filmische Techniken verbinden. Ihre Arbeiten haben internationale Anerkennung gefunden, darunter eine Nominierung für den renommierten Turner-Preis im Jahr 1999. Mit einem quasi-archäologischen Ansatz schaffen Jane und Louise Wilson Bilder, die die hinter architektonischen Strukturen verborgene Politik gekonnt untersuchen und kritisieren.

Iñigo Manglano-Ovalle
11/12/2002
Iñigo Manglano-Ovalle (geb. 1961 in Madrid, Spanien) ist ein interdisziplinärer Künstler, dessen vielfältige Interessen in den Bereichen Sozialgeschichte, Architektur, Wissenschaftsforschung und kritische Theorie sein Werk maßgeblich prägen. Der in Chicago lebende Künstler erhielt kürzlich das renommierte Stipendium der MacArthur Foundation und wurde daraufhin als „Künstler, der Fotografie, Video, Klang und Skulptur nutzt, um Werke zu schaffen, die unsere Vorstellungen von persönlicher Identität und Gemeinschaft erhellen“, gefeiert. In seinen jüngst vielbeachteten Videoinstallationen zollt Manglano-Ovalle dem modernen Design Respekt, hinterfragt aber gleichzeitig dessen Praktikabilität und dessen Unfähigkeit, über ein elitäres Unterfangen hinauszugehen.

Public Art Fund Gespräche werden organisiert von der Public Art Fund in Zusammenarbeit mit dem Vera List Center for Art and Politics an der New School.

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Die New School
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