Public Art Fund Gespräch: Tatiana Trouvé
6: 30-8pm

Die in Paris lebende italienische Künstlerin Tatiana Trouvé schafft detailreiche und raffinierte Skulpturen, Installationen und Zeichnungen. Häufig verwendet sie Gussmaterialien wie Beton, Kupfer und Bronze und verwandelt Alltagsgegenstände auf exquisite Weise in elegante, architektonisch anmutende Skulpturen. Ihre Zeichnungen, die mit Bleistift, Buntstift und Collagetechnik entstehen, bilden eine verblüffende Ergänzung zu ihren dreidimensionalen Arbeiten. Am Vorabend der Eröffnung ihrer neuen Ausstellung… Wunschlinien Auf der Doris C. Freedman Plaza im Central Park (3. März bis 30. August 2015) veranstaltet der Public Art Fund ein Gespräch mit Trouvé über die Entstehung dieses neuen Werks im Kontext ihrer Auseinandersetzung mit Skulptur und öffentlichem Raum. WunschlinienSie hat eine großflächige Installation geschaffen, die das Wegenetz im Central Park vermessen und diese Daten in bunte Seilspulen umsetzt, die am Parkeingang angebracht sind. Die sorgfältig gestaltete und akribisch recherchierte Installation erforscht die Poetik von Zeit, Raum und Erinnerung – sowohl für den einzelnen Besucher als auch für das kollektive Erlebnis dieses beliebten Parks.
Public Art Fund Die Vorträge an der New School werden von der Public Art Fund in Zusammenarbeit mit dem Vera List Center for Art and Politics an der New School.
Dieses Programm wird teilweise durch Con Edison und den New York State Council on the Arts mit Unterstützung von Gouverneur Andrew Cuomo und der New York State Legislature ermöglicht.
Bildergalerie
Über den Künstler
Tatiana Trouvé (geb. 1968 in Cosenza, Italien) lebt und arbeitet in Paris. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen zählen: Doppelbindung im Palais de Tokyo, Paris (2007); 4 Zwischen 2 und 3 im Centre Pompidou, Paris (2008); Ein Aufenthalt zwischen Umschließung und Raum im Migros Museum Zürich (2009); Tatiana Trouvé in der South London Gallery (2010); und Das große Porträt, eine umfangreiche Ausstellung, die vom Titel von Dino Buzzatis Science-Fiction-Roman inspiriert und als Reaktion auf die anspruchsvolle Architektur des Kunsthauses Graz (2010) konzipiert wurde. Die Wanderausstellung I tempi doppi wurde im Kunstmuseum Bonn, im Museion Bolzano-Bozen und in der Kunsthalle Nürnberg präsentiert (2014). Das längste Echo – L'écho le plus long Im Mamco in Genf wurde ihre erste Retrospektive (2014) eröffnet. Sie hat an bedeutenden internationalen Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter die Biennale di Venezia (2003 und 2007) und die 29. Biennale von São Paulo (2010), und war in Ausstellungen in der Hayward Gallery in London (2010) und der Pinault Foundation Punta della Dogana in Venedig (2011) vertreten.
